Wir schreiben 12.06.2017. Neun Uhr. Die Frisur hält. Kein Wunder, hab kurze Haare. Aber wenn ich so anfange, klingt das nach Vergangenheitsbewältigung. Hmm… des jetzt plöd. Also anders…

Heute hab ich mir die erste Strecke vorgenommen. Dazu kommen wir noch. Zuerst gabs Futter und dann hab ich mir schnell die SIM-Karten gekauft. Damit habe ich dann im Zimmer einen Router mit SIM-Karten-Slot bestückt und mein Handy. Somit war ich unabhängig online. Wohl bemerkt, „damals“ gabs die heutige Roaming-Regelung noch nicht. Stellenweise lohnt sich das aber immer noch, denke ich. Da ich nun online war, konnte es losgehen. Ich legte den Zimmerdamen ein zwei Euros hin machte mich auf den Weg…

Als ich an der Rezeption vorbeikam, fragte ich noch nach einem Einkaufsladen wie Aldi. Also eher einen Supermarkt. Hier muss ich sagen, das Personal bemüht sich rege, deutsch zu sprechen. Aber das will nicht so. Mit englisch ist man doch viel besser bedient. Das sei mal nur am Rande erwähnt. Aber super nett sind se. Und beim Frühstück / Abendessen wissen sie schon nach kurzer Zeit schon, was deine „Vorlieben“ sind. Ich verschlinge für mein Leben gern Wassermelonen. Die hab ich da dann immer zusammen mit einem Espresso als Nachtisch bekommen. 🙂 Ich hab schon gar nicht mehr was gesagt, sondern nur noch genickt und dann wurde mir das gebracht. Als ich selber gehen wollte… : No, stay there and enjoy…

So, wo gings denn eigentlich heute hin. Ich hab mir was einfaches rausgesucht. Da gehts nur gradeaus, da kann ich mich nicht verlaufen. Von meiner Sicht aus gings ausn Hotel raus, dann nach links und gib ihm die Schuhe! Auf zum Ponta Da Calheta!

Es ging eigentlich nur der Straße entlang. Ich hatte meine GoPro auf der Schulter bzw. am Rucksack montiert. Ich hoffte, dadurch die Mega-Wanderfilme zu bekommen.

Im Nachhinein war das mit der Kamera aber eher ein ganz lustiges Gehopse. Aber naja.. seht selbst hahahahaha

Die Gegend war typisch für Porto Santo. Ein bissel „trostlos“ könnte man sagen, aber der Schein trügt. Und die Einheimischen sind auch voll nett und wenn man lieb fragt und se englisch können, erfährt man echt tolle Sachen. So habe ich durch Reden mit den Händen und Füßen erfahren, wo noch eine intakte Wasserfördermühle steht. Und auch, dass diese auf Privatgrund steht. Leider ist der Besitzer nicht da, daher kann ich diese nicht anschauen. Links also das Meer und rechts „die Berge“. hihihi na und Häuser. Es wanderte sich super. Keine Touristenhorden, ein Hörbuch im Ohr und ein Grinsen im Gesicht.

So wanderte ich und wanderte ich und wanderte ich.. najaaa ok, war ja eigentlich nur die Straße entlang latschen 😛 ppfff Es gefiel mir trotzdem. Und was ich eigentlich vermisst habe, fand ich dann doch schon:

Richtig! Solaranlagen! Das Wetter ist ja eigentlich prädes.. öhm prädis… prääriiiee maann geeignet für. Und außerhalb der Stadt (dessen Name Ihr mal schön alleine suchen könnt), sieht auch öfters Ruinen. So alte Häuser…

Leider gabs da nicht mehr zu sehen. Vielleicht finden wir an anderer Stelle mehr. Nach einiger Zeit kam das Ende der Straße und ich war meinem Ziel sehr nah! Achja, wie man auf den Bildern sieht, war es sehr bewölkt. Das war es bei meiner Anwesenheit eigentlich die ganze Zeit. Außer zur einiger, weniger Zeit. Aber trotzdem kann ich nur sagen: Hört uff de Mutter und schmiert Euch ein. Mann, hat das gebrannt…. uiuiuiui….

Also artig sein! Von obigen Schild aus war es nicht mehr weit. Wie man auf dem Bild noch herauslesen kann, ham wa nur noch 100m vor uns. Also Schlüppa grade gerückt und weiter gehts! Tralalalalalalalalalaaa lalalaa und ZACK! Sind wa schon da! Ponta del Caheta. Weiß einer was das heißt? Hm….. Ponta heißt bestimmt Berg. Heißt bestimmt Berg des Wassers oder so.

Ich kann den Spot bzw. die Stelle nur jedem empfehlen Iss einfach wunderschön. Leider kommt man nicht zum Berg dahinten… Also jedenfalls nicht von da so. Bestimmt kann man eine Tour dahin buchen, aber das weiß ich nicht. Nun denn, schauen wir uns doch mal um:

Herrlich oder? Da kann man jede Menge Fotos machen oder auch einfach die Seele baumeln lassen. Es gibt an der Stelle auch ein kleines „Cafe“. Hier kann man die herrliche Aussicht genießen. Ich persönlich habe da keine Pause gemacht, weil ich Getränke bei hatte. Daher konnte ich mich ein wenig am Strand lümmeln. Und wie es so ist, hab ich mehr fast aus Faulheit mein Stativ nicht mit zum Spot genommen…. Leute, dafür könnte ich mich noch heute schlagen…

Aber lassen wir uns nicht von solchen Dummheiten ablenken und machen uns langsam wieder auf den Heimweg. Naaa, wo lang? Rischtisch. Einfach wieder die Straße lang. Während ich da so lang stolpere, überlege ich echt, ob ich mir vielleicht ein Quad miete. Ach neeeeeeeeeeeeee! Hab ja mein Führerschein zu Hause gelassen… ach Mist. Sonst hätte ich das schön an der Rezeption mieten können. Denn irgendwie hab ich den Reiseleiter nicht getroffen. Nur an der Fähre einmal, wo ich dann mit Franzosen zusammen ins Hotel kutschiert wurde. Dabei kann ich doch kein französich und keiner konnte deutsch. Ha! Denn labern wir halt englisch und tanzen unsere Namen! Jeeeahhh!. Aber wie gesagt, es gab ne Uhrzeit und ich war da, aber er nisch. Hm… bei der Telefonnumer ging keiner ran. Hm… denn hab ich halt mit der Dame von *piep* geredet. 😛      .  Aber ich öhm schweife ab. Los, ab zum Hotel! Die Dusche wartet!

Im Hotel wieder angekommen, schwang ich mich gleich mal unter die Dusche und lümmelte bei Youtube etwas aufn Bette rum. Dann schlenderte ich zum Futtertrog (was echt für Abwechslung Sorgen würde, wären Nudeln… denn sonst sehr Kartoffellastig und Reis… auf die Dauer fällst da von der Mauer :-P)…   jaaaaa, das war der Tag im großen und janzen. Ich hatte kurz überlegt, ob ich dann noch zum Supermarkt gehe… ich tat das dann auch, vor allem wegen Suff für den nächsten Tag…

Was mir auf der kleinen Tour stellenweise auffiel, war die schöne Patina von einigen Garagentoren. Da könnte man schöne Portraitfotos knipsen. Nur hat nen Model nicht in meine Tasche gepackt. Und die, welche jene ich da einfach mal angesprochen hatte, hopsten immer gleich weg. Wahrscheinlich hätte ich das Grinsen beim Fragen lassen sollen… dabei hab ich mich einfach nur auf so ein Shooting gefreut. Aber nu egal. Ich habs auch nicht weiter probiert. 😛

Zum Abschluss lassen wir den Tag noch ein mal Revue passieren und genießen die Bilder der Kamera….  danke fürs Lesen!

 

Wandertag auf Porto Santo – Attacke!
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